Gefangener des Unsichtbaren (Teil 1 von 3)

Gefangener des Unsichtbaren (Teil 1 von 3) Hot

Michael Brinkschulte   27. Dezember 2014  
Gefangener des Unsichtbaren (Teil 1 von 3)

Rückentext

John White nagte an seiner Unterlippe. Was konnte er tun? Musste er sein Schicksal wirklich tatenlos hinnehmen? Der genossene Whisky stärkte seinen Mut. Er musste sich gegen das Unausgesprochene, das Unheimliche zur Wehr setzen, das wie eine Naturgewalt in sein Leben gebrochen war. Doch es nützte alles nichts und der Crowden-Fluch holte ihn ein! Und dann verschwand auch noch Klaus Thormann alias X-Ray 5…

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
8,0
Atmosphäre 
 
9,0
Sprecher 
 
9,0
Soundtrack 
 
9,0
Aufmachung 
 
8,0
Gesamtwertung 
 
8,6

Wie ist das Hörspiel umgesetzt?

Der erste Teil der Trilogie um die Crowdens greift Dan Shockers Romanvorlage, den Band 27 der Zauberkreis-Reihe auf. An dieser Produktion sind 14 namhafte Sprecher beteiligt. Neben der Stammbesetzung mit Jaron Löwenberg in der Hauptrolle als Larry Brent, David Nathan als Iwan Kunaritschew und Jo Jung als David Gallun/Erzähler, sowie Michael Harck als Chronist, sind von Alexandra Lange über Detlef Bierstedt bis Jürgen Thormann nur hochkarätige Stimmen mit im Boot.
Das Soundgewand unterstützt einmal mehr die Handlung in Bestform.
Beide Covergestaltungen passen gut zur Folge, deren Booklet wie gewohnt die Sprecherliste nebst Folgenaufstellung beinhaltet.


Resümee/Abschlussbewertung:

Anknüpfend an die Folge 10 ‚Mordaugen‘ bekommt es das PSA-Team um Larry Brent einmal mehr mit den Crowdens zu tun. Dieser erste Teil der Trilogie, die sich mit dem zweiten Teil ‚Tod in der Gespenstervilla‘ fortsetzt, bietet eine verschachtelte Grundstory, bei der mehrere Handlungsstränge eröffnet werden, die die Basis für die kommenden Folgen darstellen. So ist es denn auch nicht verwunderlich, dass am Ende der Folge eine Art Cliffhanger steht.

Die Folge an sich ist hervorragend umgesetzt, bringt das nostalgische Larry Brent Feeling der 80er ebenso zum Tragen, wie die neue Soundtechnik, die das Hörerlebnis noch reichhaltiger macht.
Ein gelungener Auftakt für die Trilogie, der sich von Beginn an langsam steigert und auf ganzer Linie zu überzeugen weiß.

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