Die Squaw Hot

Nico Steckelberg   16. Januar 2011  
Die Squaw

Hörspiel

Folge Nr.
48
Hörspiellabel/Verlag
Erscheinungsjahr
Format
CD
Anzahl Medien
1
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Rückentext

Frankfurt am Main um 1883: Amelia und George Price, ein junges Paar in den Flitterwochen, macht während seiner Reise durch das romantische Deutschland die Bekanntschaft von Elias P. Hutcheson, einem verwegenen Abenteurer aus Nebraska. Die Drei planen eine gemeinsame Besichtigung der Burg zu Nürnberg, in der die berühmte „Eiserne Jungfrau“, eines der grauenvollsten Folterwerkzeuge, das die Menschheit je ersonnen hat, ausgestellt wird…

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
7,0
Atmosphäre 
 
9,0
Sprecher 
 
10,0
Soundtrack 
 
8,0
Aufmachung 
 
7,0
Gesamtwertung 
 
8,2

„Die Squaw“ ist eine von Bram Stokers eher unbekannteren Geschichten. Es geht um Wiedergeburt und böse Omen. Die Geschichte spielt im Deutschland des Jahres 1883, und nicht – wie man vielleicht erwarten könnte – im Wilden Westen.

Insgesamt hat die Story sicherlich ein paar Längen. Es ist immer sehr schwer die Schwelle zwischen nachhaltigem Atmosphärenaufbau hin zur drohenden Langatmigkeit abzuschätzen. Hier wird sie an einigen Stellen leicht überschritten. Dennoch ist „Die Squaw“ ein hörenswertes Hörspiel, zumal es mit nur sechs Sprechern auskommt und nichts vermissen lässt. Herausragend ist hier vor allem Reinhilt Schneider in ihrer Rolle als Amelia Price. Viktor Neumann spricht ihren Ehemann und übernimmt damit ebenso die Erzählerrolle. Auch ein Frank Gustavus, seines Zeichens selbst Hör-Produzent, glänzt in seiner leicht freakigen Rolle als Elias P. Hutcheson. Super!

Der Soundtrack ist ruhig, Knalleffekte gibt es keine. Aber für Knalleffekte und viel Tamtam sind wahrscheinlich eher andere Serien besser geeignet. Das Gruselkabinett steht vor allem für atmosphärische Spannungsbögen, und das ist mit „Die Squaw“ wieder einmal gelungen.

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