Die Armee der Unsichtbaren

Die Armee der Unsichtbaren Hot

Michael Brinkschulte   11. April 2014  
Die Armee der Unsichtbaren

Rückentext

Einem stadtbekannten Gangster wird von einem unsichtbaren Mörder die Kehle aufgeschlitzt – vor Dutzenden Zeugen in einem Nobelrestaurant mitten in London! Das Innenministerium schaltet sich ein, John Sinclair wie auf den Fall angesetzt – doch ist es vielleicht schon zu spät? Denn die Armee der Unsichtbaren ist bereits auf dem Weg zu neuen Opfern …

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
7,0
Atmosphäre 
 
7,0
Sprecher 
 
8,0
Soundtrack 
 
8,0
Aufmachung 
 
7,0
Gesamtwertung 
 
7,4

Wie ist das Hörspiel umgesetzt?

Ein Sprung über vier Heftromane aus der Grusel-Krimi Reihe und John Sinclair ist wieder dabei. Im Band 70 findet sich die Grundlage für dieses Hörspiel, dessen Inszenierung deutlich in die Jetztzeit transferiert wurde.
Die große Anzahl von 29 Sprechern ist an dieser Produktion beteiligt und gibt den Aktion reichen Szenen Volumen, das durch die Soundeffekte aufgeputscht wird.
Das Booklet bietet die übliche Ausstattung mit Sprecherliste und bisherigen Folgen.

Resümee/Abschlussbewertung:

Diesmal erscheint die Umsetzung der Folge einmal mehr etwas zu forsch, sprich in einzelnen Passagen deutlich überzogen. Es gruselt wenig bis gar nicht, mutiert eher zum James Bond Paradestück, nicht zuletzt auch durch die abschließenden Aktion Sequenzen, und ist hinsichtlich der von Sinclair genutzten Technik weit weit weg vom Thema ‚Classics‘.

Wer zeitgenössische Aktion Hörspiele mag, der ist hier gut beraten, auch Humor kommt nicht zu knapp, man wird mit Slapstick Einlagen unterhalten. Wer sich auf ursprüngliche gruselige Krimistimmung einstellt, wird schnell an seine Grenzen kommen und sich fragen, wo der Sinclair zu finden ist, der in der Romanvorlage agiert.

Insgesamt solide Hörspielkunst, die wieder einmal die Fans zweiteilen wird.

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