Der Pakt mit dem Tod

Der Pakt mit dem Tod Hot

Nico Steckelberg   17. Mai 2015  
Der Pakt mit dem Tod

Hörspiel

Serienname
Folge Nr.
2
Hörspiellabel/Verlag
Erscheinungsjahr
Format
CD
Anzahl Medien
1
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Rückentext

"Ich will Ihnen nichts vormachen. Ich habe bereits gegen viele Wesen der Finsternis gekämpft. Ich habe Geister vertrieben und gebannt. Einmal habe ich gar einen Ghoul getötet. Aber ein Vampir - ist etwas völlig anderes. Er ist stärker, böser und intelligenter. Es wird ein harter Kampf werden."
Victor Burke

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
7,0
Atmosphäre 
 
9,0
Sprecher 
 
10,0
Soundtrack 
 
8,0
Aufmachung 
 
8,0
Gesamtwertung 
 
8,4

Nach der ersten Folge von „The Border“, einem HighTec-Thriller in der Jetztzeit, hätte damit nun gar nicht gerechnet: Episode 2 von Oliver Dörings Horror-Reihe trägt den Titel „Der Pakt mit dem Tod“ und spielt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und stellt den Schriftsteller Bram Stoker in den Mittelpunkt der Geschehnisse. Genau den Stoker, der mit „Dracula“ einen der Grundsteine der modernen Vampirgeschichte legte.

Letztlich ist dieses Hörspiel die klassische Dracula-Story, eben nur mit vertauschten Rollen. Ich gestehe, ich hatte hier etwas anderes erwartet, jedoch macht gerade dieses unerwartete Element den Reiz dieser neuen Serie aus: Hier kann offenbar alles passieren.

Die Sprecher sind über jeden Zweifel erhaben: Jede Betonung passt, alle Dialoge sind – trotz der (bewusst) leicht antiquierten Sprache – authentisch umgesetzt. Kein Wunder, denn Döring hat das Who-is-who der deutschen Synchronstimmen vor dem Mikro versammelt: Dietmar Wunder, Udo Schenk und Thomas Nero Wolf sind in den wesentlichen Hauptrollen zu hören, Joachim Kerzel übernimmt die Funktion des Erzählers, die diesmal etwas ausgeprägter ist. Und auch die Nebenrollen sind wie stets bei Imaga perfekt besetzt.

Selbige Perfektion zeigt sich einmal mehr in der soundtechnischen Umsetzung und im Schnitt. Es könnte sich ebenso gut um ein Filmhörspiel handeln. Der Soundtrack von Florian Göbels und Achim Fischer passt ganz gut, hat bei mir aber keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich kann mich an keine der Melodien mehr erinnern, weiß aber noch, dass gerade die bedrohlichen Passagen die Atmosphäre gut untermauert haben.

Ich bin mal sehr gespannt, wie Folge drei wird, die in der kommenden Woche erscheinen wird.

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