Graues Grauen Hot

Michael Brinkschulte   27. Dezember 2014  
Graues Grauen

Rückentext

Unser Kurzurlaub hatte so wunderschön begonnen…
Doch schon bald holte uns die harte Realität ein. Wir kämpften gegen einen Gegener, den schon Raven und andere Engel vor unvorstellbar langer Zeit nicht besiegen konnten.
Es holte sich Delia, und nichts und niemand schien sie retten zu können. Wir stemmten uns mit allem gegen ihn, zu dem wir fähig waren…
Doch konnten wir überhaupt siegen oder war Delia für immer verdammt?

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
7,0
Atmosphäre 
 
8,0
Sprecher 
 
8,0
Soundtrack 
 
8,0
Aufmachung 
 
7,0
Gesamtwertung 
 
7,6

Wie ist das Hörspiel umgesetzt?

Eine düstere Grundstimmung folgt auf die ausgelassene Urlaubsstimmung, die am Beginn dieser Folge steht. Dazu setzt das Russell & Brandon Team auf passendes Soundgewand und eine gut agierende Sprecherriege.
Im Booklet kann der Hörer nachlesen, wer mitspricht und findet zudem die Aufstellung aller bisherigen Folgen. Das Coverartwork von Timo Wuerz reiht sich in die der bisherigen Folgen ein.


Resümee/Abschlussbewertung:

Ein Urlaub mit Freunden kann sehr entspannend sein. Doch in dieser Urlaubsgesellschaft steckt auch explosives Potential, was nicht zuletzt an Faith liegt, die zwei ihrer Begleiter liebt und sich nicht klar entscheiden kann. Zumindest glaubt sie das, nach den Ereignissen der letzten Folge.
Der Urlaub entwickelt sich nicht wie geplant, was dann jedoch an mysteriösen Umständen liegt. So wird Delia entführt und findet sich in einer anderen Welt wieder. Eingefangen von einem mysteriösen Nebel, ist sie plötzlich in einem weitläufigen Bauwerk gefangen. Der Kampf, die Freundin zurück zu bekommen bindet Faiths Aufmerksamkeit und auch die ihrer Freunde.

Geschickt wird an den vorherigen Ereignissen angeknüpft, ohne diese großartig voran zu treiben. Vielmehr steht diesmal das ‚Graue Grauen‘ im Fokus und bietet über 70 Minuten gute Unterhaltung. Wie es mit Faith und ihren Freunden weiter geht, stellt wohl eine spannende Basis für kommende Folgen dar, hier hätte ich etwas mehr erwartet.
Die dramaturgische Umsetzung verlangt vom Hörer ein aufmerksames Lauschen. Das Ende des grauen Gegners wirkt etwas einfach für die Protagonisten, da dieser zuvor als besonders mächtig aufgebaut wird. Die tut dem Unterhaltungswert insgesamt allerdings keinen Abbruch.

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