Briefe an die Anstalt - Streng vertraulich

Briefe an die Anstalt - Streng vertraulich Hot

Nico Steckelberg   21. März 2009  
Briefe an die Anstalt - Streng vertraulich

Hörspiel

Hörspiellabel/Verlag
Erscheinungsjahr
Format
CD
Anzahl Medien
1
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Rückentext

Nicht alles ist „streng vertraulich“ in den Aktenkellern des Westdeutschen Rundfunks. 50.000 Leitzordner füllen 5.000 Regalmeter. Eine Perlenkette von 5 Kilometern, Ordner an Ordner dicht gereiht. Zugang und Abgang halten sich die Waage. Multipliziert mit durchschnittlich 300 Blatt je Ordner sind es summa summarum 15 Millionen Blätter - gesichtet, gelesen, gelocht und geheftet. Nicht nur Briefe an die Anstalt, sondern auch intern kursierende Korrespondenz. Das besonders Wertvolle haben unsrer WDR-Spezialisten herausgefiltert, separat aufbereitet, in der Sendung „Streng öffentlich“ ausgestrahlt und es jetzt hier auf CD gebrannt. Freuen Sie sich auf ein sehr spezielles Stück Rundfunkgeschichte: Die Briefe an die Anstalt.

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
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Sprecher 
 
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Soundtrack 
 
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Aufmachung 
 
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Gesamtwertung 
 
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Was passiert, wenn man mal das Kellerarchiv des Westdeutschen Rundfunks durchstöbert? Nun, es wird möglicherweise viel Staub aufgewirbelt. Vor allem aber kommen viele alte und vergessene Dinge zu Tage. Leserbriefe zum Beispiel.

"Briefe an die Anstalt - Streng vertraulich" ist ein Zusammenschnitt etlicher Zuschauerzuschriften an den WDR. Herbert Hoven hat nach einer Idee von Birgit Bernard die Essenz aus 50.000 Ordnern auf 5 Regal-Kilometern gefiltert. 15 Millionen Blätter wurden durchforstet, um die schönsten Zuschriften hier zum ersten Mal der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Dabei handelt es sich oft um Beschwerden über bestimmte, für Aufregung sorgende Programmpunkte (über sich heute niemand mehr wundern oder gar aufregen würde). Auch gibt es zahlreiche Fan-Zuschriften, zum Beispiel die Titelmelodie des Raumschiffes Orion betreffend. Zusätzlich gibt es interne Schreiben, von denen man kaum glauben mag, dass sie tatsächlich versendet wurden.

Und so sind die "Briefe an die Anstalt" eine amüsante literarische Montage alter ernst gemeinter Briefe, die heute eigentlich nur noch komisch wirken.

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