Das Licht von Terrania / Sternenkinder

Das Licht von Terrania / Sternenkinder Hot

Michael Brinkschulte   04. Juli 2015  
Das Licht von Terrania / Sternenkinder

Hörbuch

Untertitel
Episode 85 + Episode 86
Erscheinungsjahr
Format
MP3-CD
Anzahl Medien
2
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Rückentext

EPISODE 85: Das Licht von Terrania von Oliver Plaschka

Dezember 2037: Seit nahezu vier Monaten halten die Arkoniden die Erde besetzt. Ein Ende der Herrschaft des Großen Imperiums ist nicht abzusehen. Als Satrak, dem Gouverneur des Protektorats, ein entscheidender Schlag gelingt, festigt das die Macht weiter: Er nimmt den legendären Perry Rhodan fest.
Zwar sind Rhodan und seine Gefährten unversehrt, doch höchste Eile ist geboten. Wenn Satrak seinen Fang gegenüber der Imperatrice meldet, der Herrscherin über das riesige Sternenreich der Arkoniden, wird man sie bald fortschaffen. Eine Befreiung der Gefangenen ist dann praktisch unmöglich.
Homer G. Adams, der Administrator der Terranischen Union, kooperiert zum Schein mit den Besatzern. Er entwickelt einen beispiellosen Plan, um Rhodan zu retten …


EPISODE 86: Sternenkinder von Rüdiger Schäfer

Das Jahr 2037 neigt sich dem Ende zu. Die Erde ist weiterhin von den Arkoniden besetzt, und es scheint unmöglich, die Herrschaft des Großen Imperiums abzuschütteln. Eine Frage lässt sowohl den Anführern des Widerstandes als auch den Besatzungstruppen keine Ruhe: Wieso wurde ausgerechnet die Erde erobert? Was sucht das Imperium auf dieser abgelegenen Welt?
Womöglich ist Ras Tschubai der Lösung auf der Spur. Der Mutant war ein Gefangener von Chetzkel, dem militärischen Befehlshaber des Protektorats. Chetzkel benutzte ihn dazu, sich Zugang zu einer seltsamen Station am äußersten Rand des Sonnensystems zu verschaffen.
Nach einem Kampf mit unheimlichen Fremden, die an Mumien erinnern, wurde die Station vernichtet. Tschubai flüchtete rechtzeitig – doch jetzt ist er ein Gefangener der mumienähnlichen Wesen, die sich als Sternenkinder bezeichnen …

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
7,0
Atmosphäre 
 
7,0
Sprecher 
 
8,0
Aufmachung 
 
7,0
Gesamtwertung 
 
7,3

Wie ist das Hörbuch umgesetzt?

Nachdem die letzten Doppel-Folgen von einem Sprecher gesprochen wurden, bricht man diesmal wieder mit dieser, meiner Meinung für die Hörer recht angenehmen Form, bei der man sich nicht von Folge zu Folge an andere Betonung gewöhnen muss.
Diesmal lesen Hanno Dinger und Axel Gottschick, beide mit ihrer eigenen Art der Betonung und einem eigenen Tempo der jeweiligen Folge angemessen. Die erste Episode bietet eine Spielzeit von knapp über, die zweite von knapp unter sechs Stunden. Wie üblich handelt es sich um die ungekürzte Darbietung der Lesung.
Das Coverbild der Sternenkinder ziert auch das Cover des Digipacks und bietet einen visuellen Eindruck wie sich Illustrator Dirk Schulz die Mumienähnlichen vorstellt.


Resümee/Abschlussbewertung:

Diese Doppelfolge lässt mich als Hörer zwiegespalten zurück. War die Episode ‚Das Licht von Terrania‘ eine gelungene solide Fortsetzung des zuvor aufgebauten Handlungsstrangs um Perry Rhodan und durch die Ereignisse eine Steigerung der Spannung, verhält es sich mit ‚Sternenkinder‘ eher gegenläufig. Besonders interessant erweist sich bei Episode 85 die Auseinandersetzung mit Weihnachten und den unterschiedlichen Weihnachtsbäuche, eine interessante Mischung von Science Fiction mit Traditionen.

Bezüglich Episode 86 siehts anders aus. Waren die Handlungen um die Mutanten zuvor spannend und mit Bezügen zu Ray Bradburys Mars Chroniken in hochkarätigen Science Fiction Bezügen beheimatet, so fällt dieses hohe Niveau beim von Rüdiger Schäfer geschriebenen ‚Sternenkinder‘ deutlich ab. Das liegt nicht am Schreibstil von Schäfer, der Tschubais Geschichte schlüssig fortschreibt, sondern an in nahezu grenzenlos ausufernden Erzählstrukturen der Serie selbst. Da kann dann auch Axel Gottschick als Sprecher nicht mehr die Kohlen aus dem Feuer holen, wenn man sich im Dschungel der Charaktere verheddert.
Bleibt zu hoffen, dass mit den kommenden Folgen die Storyline mal etwas beieinander gehalten wird, um nicht irgendwann völlig den Überblick zu verlieren.

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