Fenster zum Tod Hot

Astrid Daniels   20. März 2013  
Fenster zum Tod

Hörbuch

Autor(en) oder Hrsg.
Sprecher
Verlag
Erscheinungsjahr
Format
CD
Anzahl Medien
6

Rückentext

Entsetzen packt Thomas als ihm klar wird, was er da genau auf seinem virtuellen Streifzug durch Manhattan hinter einem Fenster entdeckt hat: Einen Kopf, über dem eine Plastiktüte zusammengezogen wird. Thomas ist überzeugt, ein Mordopfer vor sich zu haben und entscheidet, der Sache auf den Grund zu gehen. Kein einfaches Unterfangen für jemanden, der an Schizophrenie leidet – niemand glaubt ihm. Selbst sein Bruder Ray hilft ihm nur widerwillig. Und am nächsten Tag ist die Aufnahme des Kopfes plötzlich aus dem Internet verschwunden …

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
8,0
Atmosphäre 
 
8,0
Sprecher 
 
8,0
Aufmachung 
 
8,0
Gesamtwertung 
 
8,0

Frank Arnold verkörpert den an Schizophrenie leidenden Thomas, der stets eine Oktave zu hoch und ein bisschen zu schnell spricht, sehr überzeugend. Auch dessen besonneneren Bruder Ray und den anderen Charakteren haucht er gekonnt Leben ein. Linwood Barclay hat durchweg interessante Charaktere erschaffen.

Der Hörer ist schnell mitten in der Geschichte und begibt sich mit Ray auf die Suche nach dem mysteriösen Kopf im Fenster. Schneller als ihnen lieb ist, sind Thomas und Ray tief in die Machenschaften der hinter dem Mord stehenden Betrüger verstrickt.

„Fenster zum Tod“ kommt ohne übermäßige Brutalität aus. Zeitweise scheint das Geschehen vor sich hin zu dümpeln, fängt sich dann aber schnell wieder. Es handelt sich auch keineswegs um einen langweiligen Schmöker, denn gerade diese Mischung zwischen nachdenklichen, spannenden und brutalen Passagen mach diesen Thriller aus. Der Schreibstil ist flüssig, die Elemente der Geschichte bauen aufeinander auf.

Die Story wird auf 6 CDs mit einer Gesamtlaufzeit von 437 Minuten geliefert.

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