Der letzte Tod

Christine Rubel   06. November 2021  
Der letzte Tod

Hörbuch

Untertitel
Ein Fall für August Emmerich
aus der Reihe
Autor(en) oder Hrsg.
Erscheinungsjahr
Format
CD
Anzahl Medien
6

Rückentext

Ein psychopathischer Mörder, ein getriebener Kommissar und der Beginn von Interpol – der fünfte und riskanteste Fall für August Emmerich!

Wien im September 1922: Die Inflation nimmt immer weiter Fahrt auf, die Lebenshaltungskosten steigen ins Unermessliche, und der Staatsbankrott steht kurz bevor. Unterdessen haben Kriminalinspektor August Emmerich und sein Assistent Ferdinand Winter es mit einem grausigen Fund zu tun: Auf dem Gelände des Wiener Hafens wurde in einem Tresor eine mumifizierte Leiche entdeckt. Und dabei bleibt es nicht, denn der Mörder tötet nach einem abscheulichen Muster, und er hat sein nächstes Opfer schon im Visier. Doch damit nicht genug: Ein alter Feind aus Emmerichs Vergangenheit taucht wieder auf – und er trachtet dem Ermittler nach dem Leben … 

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
9,0
Atmosphäre 
 
10,0
Sprecher 
 
10,0
Aufmachung 
 
9,0
Gesamtwertung 
 
9,5

Mit Wiener Schmäh hat es August Emmerich, grantelnder Ermittler bei Leib und Leben in Wien so gar nicht. Doch es ist schlimmer als sonst. Nicht nur stellt ihn und seinen Kollegen Winter eine Leiche in einem Tresor vor ein Rätsel, auch private Sorgen nagen an ihm. Als er dann noch mit einem Nervenarzt zusammenarbeiten soll, ist seine ohnehin schon kaum vorhandene Gedulg endgültig am Limit. In einem Wien, das unter einer rasant steigenden Rezession leidet, bleibt Emmerich hartnäckig, obwohl die Spuren nach über einem Jahr eiskalt sind. Auch taucht sein alter Erzfeind wieder auf...
Wie immer bringt Alex Beer die Wiener Atmosphäre zwischen den beiden Weltkriegen authentisch herüber. Die Anfänge von Interpol sowie der Psychoanalyse in der Kriminalistik werden ebenso mit in die Geschichte eingebunden, wie die dramatischen sozialen Lebensbedingungen. Die Fälle bleiben spannend und ich wünsche mir noch viele Fälle für das Dreamteam Emmerich und Winter. Cornelius Obonya ist ein kongenialer Sprecher und ein unbedingtes Plus für die Lesung. Immer wieder empfehlenswert.
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