Stille Nacht, heilige Nacht

Stille Nacht, heilige Nacht

Michael Brinkschulte   02. Dezember 2018  
Stille Nacht, heilige Nacht

Hörbuch

Autor(en) oder Hrsg.
Verlag
Erscheinungsjahr
Format
CD
Anzahl Medien
2
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Rückentext

Ein Lied geht um die Welt.
 
Kein anderes Weihnachtslied ergreift seit Jahrhunderten die Menschen mehr, als das von Joseph Mohr geschrieben und von Franz Gruber komponierte Lies „Stelle Nacht, heilige Nacht“.
 
Wie aber kam es zu dem Lied?
 
Warum wurde es geschrieben und wie trat es seine Reise um die Welt an?
 
Warum begeistert es uns heute noch alle?
 
Es scheint so einfach, weil es die Sehnsucht nach Weihnachten in uns weckt. Ganz anders sieht es aus, wenn man die Lebensgeschichte von Joseph Mohr betrachtet, der in einer Zeit der Wirrungen, Irrungen und Krieg das Licht der Welt erblickte.

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
8,0
Atmosphäre 
 
8,0
Sprecher 
 
9,0
Aufmachung 
 
7,0
Gesamtwertung 
 
8,0

Wie ist das Hörbuch umgesetzt?
 
Kein Booklet, sondern nur eine Coverkarte begleitet die beiden CD dieses Hörbuches. Der Rückentext und die Titel der beiden CDs, CD1 „Die Anklage“ und CD2 „Schatten der Vergangenheit“ sind auf der Rückseite verzeichnet. Unter den Trays findet der Hörer die Vita des Autors Thomas Tippner, zum Sprecher Omid-Paul Eftekhari sind keinerlei Angaben zu finden.
Die Lesung durch Eftekhari fällt angenehm und mit gut eingesetztem Stimmspiel aus. Es entsteht eine gewisse Spannung, die den Hörer gern weiter lauschen lässt.
 
 
Resümee:
 
Mit dem vorliegenden Hörbuch wird die Entstehung des Liedes „Stille Nacht, heilige Nacht“ näher Beleuchtet. Die Dramatik der Vita des Texters Joseph Mohr steht im Fokus des Beginns. Dialogorientiert wird die Geschichte erzählt, in der der Dekan Mohr zunächst eröffnet, dass er, Mohr, angeklagt wurde, was dazu führen könne, dass er seine Priesterweihe wieder aberkannt werde. Die Anklage bezieht sich auf Grete, eine Frau, die Mohr inspiriert seinen Text weiter zu schreiben. Doch ihm wird eine andere Verbindung vorgeworfen. Diese und weiter Probleme tauchen auf.
Im weiteren Verlauf wird dem Hörer offenbart, wie Texter und Komponist sich kennenlernten und ein gemeinsames Ergebnis entstand, das neu heute nachwirkt.
 
Die Schilderung der Entstehung des bekannten Weihnachtsliedes erweist sich als spannende Darstellung mit psychologischen, historischen und vielen weiteren Bezügen. 
So eine Hintergrundgeschichte hat man als Hörer nicht erwartet, doch sie lässt nicht los.
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